Vision für den Pflanzenbau
Landwirtschaft mit künstlichen helfenden Händen – so stellen sich Josef Franko und das Team von AI.Land in Krefeld die Zukunft vor. Was aktuell noch ein spannendes Konzept ist, zeigten sie den Besuchern der diesjährigen Agritechnica und werden auch auf der Grünen Woche in Berlin als Aussteller dabei sein. Mit ihrem Ansatz überzeugten sie die Jury und wurden mit dem DLG-Agrifuture Concept Winner 2025 ausgezeichnet.
„Wir sind ein Unternehmen und keine Forschungseinrichtung mehr. Wir versuchen, das Konzept in die Praxis zu transferieren“, betonte Geschäftsführer Josef Franko im LZ-Podcast Hof & Heimat mit Blick auf die Erwartungen an den Messeauftritt in Hannover Mitte November. Dafür wurde im Vorfeld noch fleißig gewerkelt, denn „Volker“, wie eine der Konstruktionen von den Mitarbeitern getauft wurde, und seine beiden Roboterkollegen sollten die Besucher der Agritechnica von dem begeistern, was aktuell noch Zukunftsmusik ist. „Das nennt sich physikalische KI oder auf Englisch embodied AI. Diese Technologie hat sich in den letzten drei, vier Jahren parallel zu den Sprachmodellen wie ChatGPT oder Gemini, aber so ein bisschen im Hintergrund, von der Öffentlichkeit nicht ganz so wahrgenommen, entwickelt. China ist dabei wahnsinnig schnell vorangeschritten und wir in Europa sind bedachter vorangegangen. Die Technologie ist aber grundsätzlich da und kann jetzt in die Anwendung gebracht werden“, verdeutlicht der AI.Land-Gründer.
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Mehr in LZ 48-2025 ab S. 60.
