26.06.2024

Zwischenbilanz bei SolaRegio

Foto: Heidi Walder

„Doppelt so viele Solawis wie jetzt“ war die Antwort einer Teilnehmerin des zweiten Systemdienstleister-Workshops „SolaRegio – Gemeinsam regionale Netzwerke schaffen“ auf die Frage, was sich die Teilnehmer wünschen, was nach Ablauf eines Jahres geschehen sein soll. In diesem Online-Workshop wurde ein Resümee gezogen, was sich seit den Informationsveranstaltungen der vier Regionen des Projekts „Nascent-SolaRegio“ (im Oberbergischen Kreis am 5. März) getan hat. Bis jetzt haben sich zwei Betriebe aus dem Bergischen gemeldet, die ihre Wirtschaftsweise auf Solawi umstellen wollen. Betriebe, die an einer Umstellung interessiert sind, können sich weiterhin möglichst zeitnah bei Alina Reinartz per E-Mail an alina.reinartz@solidarische-landwirtschaft.de melden oder sich online anmelden unter https://events.hifis.net/event/1253/. Der große kollegiale Workshop wird im Herbst dieses Jahres stattfinden.

Auf dem Workshop wurden die Ergebnisse der Interviews von zehn Umstellungsbetrieben aus Deutschland aufgezeigt, die nach Umstellungsauslöser, Motiven, Pfaden und Hürden bei der Umstellung aus Solawi befragt worden waren. Außerdem wurde die Broschüre mit den Betriebsporträts der interviewten Umstellungssolawis vorgestellt, die auf der Website des Projekts unter www.nascent-transformativ.de/ heruntergeladen werden kann. Danach berichteten die Teilnehmer über den Stand der Dinge und die Fortschritte für die Förderung von Solawi in den vier Regionen. Anschließend wurden in Kleingruppen nach Regionen Handlungsoptionen konkretisiert, die die Verbreitung von So-lawi in den Projektregionen fördern sollen. Es wurde festgestellt, dass erst der Gedanke an Solawi in den Köpfen als etwas Selbstverständliches wachsen muss, bevor man sich die Möglichkeiten überlegt, die diese Wirtschaftsform für den eigenen Betrieb hat.

Heidi Walder