12.11.2025

Anschaulich: Zwischen­früchte mit Mehrwert

Foto: Oliver van der Valk

Auf dem Modellbetrieb der Wasserrahmenrichtlinie (WRRL) Finkes Hof in Borken fand im letzten Monat eine umfangreiche Zwischenfruchtdemonstration statt. Das Hauptaugenmerk lag dabei auf dem Hackfruchtanbau und der Sortenwahl bezüglich der Nematodenbekämpfung sowie der Unterbrechung von Wirtspflanzenkreisen. Pascal Gerbaulet, Landwirtschaftskammer NRW, fasst das Wichtigste zusammen.

Im Vorfeld der Begehung stand die fachliche Einordnung. Johannes Finke stellte seinen Betrieb und die Demoflächen vor. Seit über zehn Jahren werden auf dem Betrieb Demoanlagen mit Zwischenfrüchten angelegt. Die Motivation für den Anbau: Verluste über Winter zu reduzieren und möglichst viel Stickstoff (N) vor der Auswaschung mit Begrünungen im Herbst zu retten. Vor allem im ökologischen Landbau, wo N mindestens 3 €/kg kostet, darf die Zwischenfruchtaussaat auch bis zu 300 €/ha kosten, wenn sie der Nachfrucht 100 kg N zur Verfügung stellt.

Mehr in LZ 46-2025 ab S. 30.