18.06.2025

ASP-Ausbruch im Kreis Olpe

Foto: imago/Martin Wagner

Schutzmaßnahmen wurden festgelegt

In der nordrhein-westfälischen Gemeinde Kirchhundem im Kreis Olpe gibt es einen Ausbruch der Afrikanischen Schweinepest (ASP). Wie das Ministerium für Landwirtschaft und Verbraucherschutz (MLV) am Freitag vergangener Woche mitteilte, hatte dort ein Jäger ein Wildschwein tot aufgefunden. Das Friedrich-Loeffler-Institut (FLI) hat offiziell bestätigt, dass das Tier positiv auf die ASP getestet wurde. Seit dem vergangenen Wochenende gibt es vier weitere ASP-Verdachtsfälle. Die Kadaver sind in der Nähe der Fundstelle des ersten toten Wildschweins von Einsatzteams des Landes NRW und des Kreises Olpe mit speziell trainierten Suchhunden entdeckt worden.

Am Montag hat der Kreis Olpe eine Tierseuchenverordnung erlassen, um eine weitere Verbreitung zu verhindern. Darin wird rund um den Fundort des an der ASP verendeten Wildschweins eine infizierte Zone mit einem Radius von etwa 15 km festgelegt, in der Auflagen für Schweinehalter, Jäger und Hundehalter gelten. In der Zone liegt allerdings lediglich ein Betrieb mit 1 000 Mastschweinen und fünf Hobbyschweinehalter.

kj

Mehr in LZ 25-2025 auf S. 12.