29.04.2026

Die Schädlingssaison beginnt

Foto: Ursula Furth

Getreidehähnchen und Blattläuse werden regelmäßig im Frühsommer in den Getreidebeständen beobachtet. In einzelnen Jahren sind auch Sattel- und Weizengall­mücken stärker vertreten. Was beim Befall zu tun ist, weiß Ursula Furth von der ­Landwirtschaftskammer NRW.

Viele Faktoren beeinflussen die Entwick­lung der Getreideschädlinge. Nicht immer ist der Befall behandlungswürdig. Bestandskontrollen und Abgleich mit den Bekämpfungsrichtwerten bilden die Entscheidungsgrundlage für eine gezielte Insektizidmaßnahme.

Getreidehähnchen ab April

Die Käfer des Getreidehähnchens fliegen ab April in die Bestände. Es kann zwischen dem Rothalsigen und dem Blauen Getreidehähnchen unterschieden werden. Ersteres hat einen roten Halsschild und wird etwa 4 mm lang. Die Flügeldecken sind metallblau, blaugrün bis schwarz, die Beine gelborange. Das Blaue Getreidehähnchen ist seltener, kleiner und einheitlich metallblau bis blaugrün.

Mehr in LZ 18-2026 ab S. 18.