ITW fehlen Ferkel
In der Initiative Tierwohl (ITW) werden mindestens 3 Mio. Ferkel mehr benötigt, um den künftigen Bedarf der Mäster decken zu können. Das hat die Initiative Tierwohl (ITW) mitgeteilt. Es werde daher im nun laufenden Jahr noch eine weitere Registrierungsphase geben. Zudem sei aus dem Ausland ein wachsendes Interesse an einer Teilnahme an der ITW zu bemerken.
Ab dem kommenden Jahr kann Schweinefleisch nur noch dann als ITW-Fleisch vermarktet werden, wenn die Tiere von der Sauenhaltung über die Aufzucht bis hin zur Mast nachweislich nach den Kriterien der ITW gehalten wurden. Denn zum nächsten Jahreswechsel endet der sogenannte Ferkelfonds. Infolge des Übergangs zur Marktfinanzierung ist eine ITW-Teilnahme ohne die sogenannte Nämlichkeit dann nicht mehr möglich. Vor diesem Hintergrund appelliert die ITW an Mäster, die an dem Programm teilnehmen, sich jetzt ITW-Ferkelerzeuger zu suchen – und umgekehrt.
Derzeit nehmen laut den Angaben der Initiative rund 9 000 schweinehaltende Betriebe an der ITW teil, darunter 1 589 Ferkelaufzüchter und 1 250 Sauenhalter. Erzeugt werden jährlich gut 22 Mio. ITW-Mastschweine. Die Zahl der ITW-Ferkel beläuft sich auf 19 Mio. Tiere. Die Lücke zwischen Ferkelaufzucht und Schweinemast konnte in den letzten zwei Jahren laut der ITW verkleinert werden.
AgE
