11.03.2026

Ein Herz für die Knolle

Foto: Simone Junker

Peter Lövenich war seit über drei Jahrzehnten als Referent für den Kartoffelanbau bei der Landwirtschaftskammer NRW tätig. In dieser Zeit hat er nie seine Begeisterung für die Kartoffel verloren. Demnächst übernimmt seine Kollegin Angela Schumacher. LZ-Redakteurinnen Maria Forstreuter-Wick und Marion Feldhaus haben die beiden zu ihrer Kartoffelliebe und Arbeit befragt.

LZ | Rheinland: Herr Lövenich, wie sind Sie zur Kartoffel gekommen und was haben Sie bisher in Ihrem Fachbereich gemacht?

P. Lövenich: Kartoffeln spielten leider in meinem Studium nur eine Nebenrolle und zu Beginn meiner Tätigkeit bei der Landwirtschaftskammer NRW war ich zunächst Referent für den Hackfruchtanbau, wozu neben der Kartoffel auch die Zuckerrübe zählte. Inzwischen bin ich seit 34 Jahren für die tollen Knollen zuständig. Schwerpunktmäßig prüfen wir in unserem Fachbereich Landbau neue Sorten auf ihre Praxistauglichkeit in den Landessortenversuchen. Unsere Ergebnisse fließen dann in die Beratungsempfehlungen ein. Bekommt eine neue Sorte eine breitere Marktbedeutung, versuchen wir die Anbautechnik weiter zu optimieren, und variieren zum Beispiel die Ablageweite, Düngung oder Pflanzzeitpunkte.

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