Liebäugeln mit Freihandelsabkommen
Bundeslandwirtschaftsminister Alois Rainer hat erneut eine moderne Agrarexportstrategie angekündigt. „Mein Ziel ist eine starke Position für unsere heimischen Betriebe im internationalen Agrar handel, die ökonomischen Realitäten und geopolitischen Interessen gleichermaßen gerecht wird“, sagte Rainer vergangene Woche. Für kleine und mittlere Unternehmen sei der Eintritt in Exportmärkte oft schwer. Vor allem diesen Betrieben solle mit der Strategie geholfen werden.
Jeder dritte Euro der Branche, die zuletzt insgesamt 250 Mrd. € Umsatz verbuchte, werde im Export erlöst, betonte Rainer bei der Eröffnung des 11. Außenwirtschaftstags der Agrar - und Ernährungswirtschaft im Auswärtigen Amt. Gleichzeitig spüre Deutschland beim Außenhandel, dass der Wind sich mittlerweile gedreht habe: Geopolitische Spannungen, Handelskonflikte und Kriege träfen auch den Landwirtschaftssektor stark.
Rainer zufolge muss da rauf reagiert werden, indem man zum einen am regelbasierten Handel festhalte und zum anderen die Handelsbeziehungen diversifiziere – „gerade auch durch Freihandelsabkommen“. In Brüssel will sich der Minister dafür einsetzen, dass „Marktzugang, Fairness und Standards keine Einbahnstraßen sind“.
Mit seiner Ankündigung, neue Agrar exportmärkte erschließen zu wollen, stieß der Bundeslandwirtschaftsminister beim Vorsitzenden der Bundesvereinigung der Deutschen Ernährungs industrie (BVE), Dr. Christian von Boetticher, auf Zustimmung. „Wir brauchen eine Stärkung des Außenhandels“, unterstrich dieser. Besonders bei internationalen Messeauftritten bestehe noch Nachholbedarf. Von Ländern wie Frankreich, deren Auftritt in diesem Bereich laut von Boetticher „par excellence“ ist, könne Deutschland noch einiges lernen.
Auch Außenminister Johann Wadephul sprach sich für den freien Handel aus. Der CDU-Politiker betonte, dass dieser auch der heimischen Agrar - und Ernährungswirtschaft zugutekomme. Etwa seien durch die Handelsabkommen mit Kanada und Vietnam die deutschen Agrar ausfuhren in diese Länder gestiegen – „und zwar ohne Abstriche bei den heimischen Standards“. Das noch ausstehende Abkommen mit den südamerikanischen Mercosur-Staaten garantiere dies ebenfalls, betonte Wadephul.
AgE
Bundeslandwirtschaftsminister Alois Rainer hat erneut eine moderne Agrar exportstrategie angekündigt. „Mein Ziel ist eine starke Position für unsere heimischen Betriebe im internationalen Agrar handel, die ökonomischen Realitäten und geopolitischen Interessen gleichermaßen gerecht wird“, sagte Rainer vergangene Woche. Für kleine und mittlere Unternehmen sei der Eintritt in Exportmärkte oft schwer. Vor allem diesen Betrieben solle mit der Strategie geholfen werden.
Jeder dritte Euro der Branche, die zuletzt insgesamt 250 Mrd. € Umsatz verbuchte, werde im Export erlöst, betonte Rainer bei der Eröffnung des 11. Außenwirtschaftstags der Agrar - und Ernährungswirtschaft im Auswärtigen Amt. Gleichzeitig spüre Deutschland beim Außenhandel, dass der Wind sich mittlerweile gedreht habe: Geopolitische Spannungen, Handelskonflikte und Kriege träfen auch den Landwirtschaftssektor stark.
Rainer zufolge muss da rauf reagiert werden, indem man zum einen am regelbasierten Handel festhalte und zum anderen die Handelsbeziehungen diversifiziere – „gerade auch durch Freihandelsabkommen“. In Brüssel will sich der Minister dafür einsetzen, dass „Marktzugang, Fairness und Standards keine Einbahnstraßen sind“.
Mit seiner Ankündigung, neue Agrar exportmärkte erschließen zu wollen, stieß der Bundeslandwirtschaftsminister beim Vorsitzenden der Bundesvereinigung der Deutschen Ernährungs industrie (BVE), Dr. Christian von Boetticher, auf Zustimmung. „Wir brauchen eine Stärkung des Außenhandels“, unterstrich dieser. Besonders bei internationalen Messeauftritten bestehe noch Nachholbedarf. Von Ländern wie Frankreich, deren Auftritt in diesem Bereich laut von Boetticher „par excellence“ ist, könne Deutschland noch einiges lernen.
Auch Außenminister Johann Wadephul sprach sich für den freien Handel aus. Der CDU-Politiker betonte, dass dieser auch der heimischen Agrar - und Ernährungswirtschaft zugutekomme. Etwa seien durch die Handelsabkommen mit Kanada und Vietnam die deutschen Agrar ausfuhren in diese Länder gestiegen – „und zwar ohne Abstriche bei den heimischen Standards“. Das noch ausstehende Abkommen mit den südamerikanischen Mercosur-Staaten garantiere dies ebenfalls, betonte Wadephul.
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