22.04.2026

„Place to be“ statt „Lost Place“

Foto: Kathrin Fries

Am Eröffnungswochenende der Landesgartenschau Neuss 2026 war viel geboten – auch auf der Fläche des Forums Landwirtschaft

„Endlich geht es los! Es ist toll zu sehen, wie unsere anfängliche Idee Gestalt angenommen und sich das brachliegende, ehemalige Rennbahngelände in einen lebendigen, blühenden Park verwandelt hat – vom ‚lost place‘ zum ‚place to be‘“, freute sich Reiner Breuer, Bürgermeister der Stadt Neuss, bei der Pressekonferenz am Dienstag vergangener Woche. „Im August 2024 haben wir mit dem Bau der Landesgartenschau und des neuen Parks begonnen und diesen in Rekordzeit erfolgreich fertigstellen können. Das war ein Kraftakt und wir sind froh über das tolle Ergebnis und dankbar für die zahlreichen Menschen, die dazu beigetragen haben“, strahlte auch Laga-Geschäftsführerin Annette Nothnagel.

Grüne Expertise für die Landesgartenschau ist in der Landesarbeitsgemeinschaft Gartenbau und Landespflege (LAGL) organisiert. Diese ist bereits seit den 1980er-Jahren an der Umsetzung von Gartenschauen in NRW beteiligt. Sie bietet ein Netzwerk erfahrener Experten aus Landschaftsarchitekten, Gärtnern und Floristen und begleitet die Planung, den Bau und die Organisation von Gartenschauen. „Blumen und Pflanzen sind sowohl in privaten Gärten als auch in städtischen Parks ein zentraler Baustein für Lebensqualität, Klimaanpassung und gesellschaftliches Wohlbefinden. Die Landesgartenschau macht diese Bedeutung sichtbar und erlebbar“, betont Eva Kähler-Theuerkauf, Präsidentin des Landesverbandes Gartenbau NRW.

Mehr in LZ 17-2026 ab S. 47.