Regen brachte etwas Segen
Die Grünlandernte ist vor allem in den nördlichen und westlichen Landesteilen schon weit vorangeschritten oder seit Tagen im Silo. Bei der trockenen und sonnenreichen Witterung gab es optimale Verhältnisse für eine zumeist schmutzarme Ernte von ertrag- und energiereichem Futter auf dem Grünland.
Auch im Bergischen Land und in den südwestfälischen Mittelgebirgsregionen wurde letzte Woche bereits mit der Grünlandernte begonnen. Etwas problematisch für die Futterernte hinsichtlich der Rohaschegehalte zeigen sich die zahlreichen Schwarzwildschäden, die in den Mittelgebirgsregionen dieses Jahr wieder weit verbreitet sind.
Am Reifeprüfungsstandort Kleve wurde die optimale Schnittreife bei konventioneller und ökologischer Bewirtschaftung am Anfang der letzten Woche erreicht. Der Ertrag war mit 37,4 dt TM/ha für konventionell und 30,7 dt TM/ha für ökologisch zufriedenstellend. Trotz des niederschlagsarmen Aprils in Kleve kam es nie zu einer Verminderung des Wachstums – Trockenstress war am Niederrhein bislang kein Thema. Was in den Niederungslagen noch nicht geerntet wurde, ist oft naturschutzrelevantes Grünland oder solches, das zum Beispiel zur Erzeugung von rohfaserreichem Futter, wie etwa Pferdeheu, genutzt wird.
Mehr in LZ 19-2026 ab S. 19.
