29.04.2026

Spart Zeit, Nerven und Kraft

Foto: Annegret Keulen

Die Kühe wollen nicht in den Klauenstand, oder die Rindergruppe sträubt sich d­a­gegen, verladen zu werden. Aktionen, bei deren Ende Tiere und Menschen gleichermaßen gestresst sind. Einfacher geht es mit Low Stress Stockmanship. Wie das ­funktioniert, lernten Tierhalter in einem Seminar in Haus Riswick, von dem Agrar­journalistin Annegret Keulen berichtet.

Situationen, in denen Tiere ohne Plan, aber mit viel Manpower von A nach B bugsiert werden sollten, hat auch Referent Philipp Wenz am Beginn seiner beruflichen Karriere als Mitarbeiter in verschiedenen landwirtschaftlichen Betrieben erlebt: „Ich erinnere mich an einen großen Mutter­kuhbetrieb, in dem wir beim Sortieren, Treiben und Aufladen der Rinder den ganzen Tag gegen statt mit den Tieren gearbeitet haben“, berichtete er. Das sollte besser gehen, weshalb Philipp Wenz ­Seminare bei Bud Williams, dem Entwickler der Low-Stress-Stockmanship-Methode (LSS), in den USA belegte. Der 1932 geborene Amerikaner hat Tiere in bestimmten ­Situationen genau beobachtet, die Situationen analysiert, Regelmäßig­keiten bei den Reaktionen seiner Tiere entdeckt und daraus LSS abgeleitet.

Mehr in LZ 18-2026 ab S. 39.