02.01.2026

Unser Feed soll schöner werden

Foto: imago/NurPhoto

Raunächte, Clean January oder die Fastenzeit sind eine willkommene Gelegenheit für Digital Detox. So radikal muss es gar nicht sein. Ausmisten, Entschlacken, Aufräumen reichen schon. Mit ein paar Tricks können Sie den Algorithmus so erziehen, dass Ihr Feed wieder schön wird.

Soziale Medien gehören längst zu unserem Alltag, je nach Altersgruppe eher Facebook, Instagram oder TikTok. Wir informieren uns dort, halten Kontakt zu unserem beruflichen oder privaten Umfeld, finden Anregungen für den Garten, für die Küche oder für die Arbeit, sind auf der Suche nach lustigen und in­te­res­santen Inhalten zur Ablenkung oder Unterhaltung. Wir posten selbst, privat oder auch beruflich: Neues aus dem Hofcafé, dem Stall oder vom Feld.

So zumindest war es einmal gedacht und so waren die sozialen Medien auch. Früher waren sie netter, persönlicher. Haben Sie das auch schon gedacht? Alles ist hektischer geworden, unübersichtlicher, und statt der Lieblings­accounts werden Werbung und Krawallposts angezeigt. Was einmal ein Ort für Austausch und Gemeinschaft war, ähnelt heute oft einem lauten Marktplatz, auf dem alles hektisch und blinkend durcheinandergeht.

Sigrid Tinz

Mehr in LZ 1-2025 ab S. 60.