Wie Wachtelweizen und Steinsame zurück auf unsere Äcker finden
Der Feldtag des Projekts „Lebensfelder“ beleuchtete Chancen und Herausforderungen bei der Vermehrung und Wiederansiedlung gefährdeter Ackerwildkräuter gemeinsam mit der Landwirtschaft
Die Artenvielfalt auf unseren Äckern ist in den letzten Jahrzehnten stark zurückgegangen. Zahlreiche Ackerwildkräuter stehen heute auf der Roten Liste der gefährdeten Arten. Das Projekt „Lebensfelder – Praxisstandards zur Wiederansiedlung von Ackerwildkräutern“ setzt hier an und erarbeitet bundesweite Standards, um diese Pflanzen in der Agrarlandschaft zu fördern. Die praktische Umsetzung der Sammlung, Vermehrung und Aussaat gefährdeter Ackerwildkrautarten findet in vier Modellgebieten im Rheinland und in Bayern statt und wurde bei einem Feldtag am 9. Juni vorgestellt.
Stiftung Rheinische Kulturlandschaft/Bayerische KulturLandStiftung
Mehr in LZ 27-2026 ab S. 54.
