Doch wieder früher säen?
Wie es für diesen Herbst mit der Unkrautbekämpfung aussieht und welche Erfahrungen aus den bisherigen Versuchen der Landwirtschaftskammer NRW gewonnen werden konnten, stellt Günter Klingenhagen, Landwirtschaftskammer NRW, vor.
Die letzte Junidekade mit hohen Temperaturen kostete Ertrag: 10 bis 15 % – auf schlechteren Standorten auch mehr. Es gibt zwar auch andere Beispiele, in der Tendenz waren aber die Ausfälle bei November- und Dezembersaaten höher als bei Drillterminen im Oktober. Mit solchen Hitzephasen ist in Zukunft häufiger zu rechnen. Je nachdem, wann die Hitze kommt, kann es jedoch auch so laufen, dass Bestände, die später in der Entwicklung sind, eine frühe Hitzephase überstehen – ohne dass sie in die Notreife abbiegen. Man wird also versuchen, das Risiko extremer Wetterbedingungen über unterschiedliche Saattermine und Sorten abzufedern.
Mehr in LZ 37-2026 ab S. 18.
