Erdmandelgras bedroht den Ackerbau
Das invasive Problem-Ungras kann auch in NRW zu einer Entwertung der Fläche führen. Bei Starkbefall ist ein ertrag- und qualitätsreicher Anbau von Kulturen wie Zuckerrüben, Kartoffeln, Möhren und Zwiebeln kaum noch möglich. Das gilt auch für den Obst- und Gartenanbau. Wie also dem Ungras begegnen?
In den letzten fünf Jahren ist es zu einer exponentiellen Ausbreitung des Erdmandelgrases (Cyperus esculentus) in Deutschland gekommen. In Niedersachsen wird aktuell davon ausgegangen, dass Flächen in einer Größenordnung von mindestens 250 000 ha befallen sind. Auch in NRW hat die Ausbreitung stark zugenommen. Genaue Zahlen gibt es nicht – in der Summe ist aber sicherlich eine Größenordnung von 25 000 ha erreicht. In der Grafik ist eine Einschätzung des Befalls auf Gemeindeebene abgebildet.
Günter Klingenhagen und Dr. Jonas Hett, Landwirtschaftskammer NRW; MLV
Mehr in LZ 27-2026 ab S. 23.
