01.10.2025

Erfolgreich mit Dinkel?

Foto: Johannes Roeb

Die hohen Anforderungen an Standort, Düngung und Pflanzenschutz sowie die schwankenden Preise für klassischen Brot- und Backweizen lassen manchen Landwirt über den Anbau alternativer Weizenarten nachdenken. Johannes Roeb, Landwirtschaftskammer NRW, erklärt, was bei der Kulturführung von Dinkel zu beachten ist, um gute Erträge und ausreichende Qualitäten zu erzielen.

Die nordrhein-westfälische Anbaufläche für Dinkel (Triticum spelta) hat sich nach dem starken Rückgang in den Jahren 2023 und 2024 zur Ernte 2025 bei etwa 4 500 ha stabilisiert. Davon werden etwa 1 000 ha ökologisch bewirtschaftet. Auch die bundesweite Anbaufläche hat sich deutlich erholt und lag zur Ernte 2025 bei etwa 127 000 ha. Auch wenn Dinkel bis in die Neuzeit als wichtigstes Getreide in Mitteleuropa galt, lässt sich die Ernte heute am sichersten über Anbauverträge zuverlässig vermarkten. Hintergrund dafür ist auch, dass Dinkel – anders als Weizen – fast ausschließlich als Lebensmittel genutzt und kaum international gehandelt wird.

Mehr in LZ 40-2025 ab S. 18.