09.09.2026

Feuer kennt keine Grenzen

Foto: imago/epd

NRW verstärkt die länderübergreifende Zusammenarbeit

Im Grenzgebiet zwischen Nordrhein-Westfalen, den Niederlanden und Belgien hängen Wald- und Naturräume eng zusammen. Zur Vermeidung von Waldbränden und zur Brandbekämpfung in diesen Regionen ist eine enge, grenzüberschreitende Zusammenarbeit von Forstverwaltungen, Feuerwehren, Wissenschaft und weiteren Einsatzkräften notwendig, teilt das Ministerium für Landwirtschaft und Verbraucherschutz (MLV) mit.

Um die Zusammenarbeit bei der Bekämpfung von Waldbränden im grenznahen Raum zwischen Nordrhein-Westfalen, den Niederlanden und Belgien weiter zu stärken, hat Ministerin Silke Gorißen am Mittwoch der Vorwoche im niederländischen Herkenbosch an einer internationalen Fachkonferenz zur Waldbrandprävention und -bekämpfung teilgenommen. Zu den weiteren Gästen gehörten ebenfalls die Landwirtschaftsminister der Niederlande, Jaimi van Essen, sowie des belgischen Landesteils Flandern, Jo Brouns.

Laut Ministerin Silke Gorißen werden die Themen Waldbrandprävention und -bekämpfung im Klimawandel immer wichtiger. Zum Schutz der Menschen und der Natur sei es „notwendig und lohnend, gemeinsam und stetig immer noch besser zu werden“. Deshalb beteiligt sich Nordrhein-Westfalen dem MLV zufolge finanziell wie mit Fachwissen an drei europäischen Projekten, um den grenznahen Waldbrandschutz weiterzuentwickeln und Erfahrungen und Erkenntnisse mit den Partnern in den Nachbarländern auszutauschen.

Im Projekt Naturbrandmanagement zum Beispiel arbeiten deutsche und niederländische Feuerwehren sowie Fachleute aus Forst- und Naturschutz an der Prävention und Bewältigung von Vegetationsbränden. Einen weiteren Schwerpunkt bei der Konferenz bildete die grenzübergreifende Zusammenarbeit beim nordrhein-westfälischen Waldbrandfrüherkennungssystem „FireWatch“ zwischen dem Land Nordrhein-Westfalen und der Provinz Limburg. Ministerin Gorißen und der Gouverneur der niederländischen Provinz Limburg, Emile Roemer, unterzeichneten eine entsprechende Erklärung.

AgE


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