02.09.2026

Glimpfliche Getreideernte

Foto: Meike Siebel

Hitze und Trockenheit führten bei den Halmfrüchten zu Ertrags- und Qualitäts­einbußen. Das Getreide kam mit einem leicht überdurchschnittlichen Ertrag noch einigermaßen davon. Bei den übrigen Pflanzen verursachten Hitze und Trockenheit erhebliche Schäden. Die Details dazu geben Jürgen Boerman und Ulrike Lemke, ­Landwirtschaftskammer NRW.

Die Hitzewellen in der zweiten Junihälfte sowie im Juli stressten alle Kulturen und führten bei Getreide und Raps zu einer vorzeitigen Abreife. Der Juli war so trocken wie noch nie. Während in Ostwestfalen etwas mehr Niederschlag fiel und die Ernte teils durch Regenschauer kurzzeitig unterbrochen wurde, blieb es in fast allen übrigen Regionen von NRW trocken. Es bleibt abzuwarten, inwieweit sich die ab Mitte August einsetzenden Regenschauer noch positiv auf die Feldfrüchte auswirken können. Für Getreide und Raps liegen vorläufige Ergebnisse aus der Besonderen Ernte- und Qualitätsermittlung (BEE) vor, die in Kooperation mit der Landwirtschaftskammer NRW durchgeführt wurde.

Mehr in LZ 36-2026 ab S. 22.


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