04.03.2026

Internationale Perspektiven

Foto: Kathrin Fries

Weibliche Stimmen aus Indien, Kenia und Alfter beim Themenabend „Frauen ­gestalten Landwirtschaft“

Seit 2019 ist Bonn Bio-Stadt und damit im Netzwerk der deutschen Bio-Städte, -Gemeinden und -Landkreise. Vergangene Woche lud die Stadt unter diesem Aspekt gemeinsam mit dem Weltäcker-Projekt der Zukunftsstiftung Landwirtschaft anlässlich des UN-Jahres der Bäuerinnen zur Veranstaltung „Frauen gestalten Landwirtschaft: Per­spektiven aus Indien und Kenia“ ein.

Dabei wurde deutlich: Es gibt Verbindendes, aber auch deutliche Unterschiede zwischen den internationalen Farmerinnen und der in Deutschland üblichen Landwirtschaft. „Die Frauen beackern das Land, um ihre Familien und ihr Dorf zu ernähren“, fasste Moderator Benny Haerlin von den internationalen Weltäckern der Zukunftsstiftung Landwirtschaft zusammen, was die Kleinbäuerinnen dabei antreibt, die Landwirtschaft in Asien und Afrika zu verändern. Dabei stehen Aspekte im Zen­trum, die auch für die Landwirtschaft hierzulande relevant sind: Bodengesundheit, Bodenbesitz und Saatgutverfügbarkeit für Sorten, die mit He­raus­for­de­rungen wie sich veränderndem Klima oder Schadorganismen möglichst gut zurechtkommen.

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Mehr in LZ 10-2026 ab S. 78.