16.09.2026

Mais ist oft druschreif

Foto: Norbert Erhardt

Der Silomais ist nun auch in Übergangslagen reif. Bei wechselhaftem, für die Jahreszeit aber immer noch warmem Wetter legen die Maisbestände bezüglich der Trockenmasse in Kolben und Körnern noch einmal deutlich zu. Norbert Erhardt, Landwirtschaftskammer NRW, geht ins Detail.

Während die Trockenmassezunahme in den weit entwickelten Beständen in den Niederungslagen nur noch auf Wasserabgabe beruht, basieren diese Zunahmen in den Höhen- und Übergangslagen und in späten oder spät gesäten Beständen maßgeblich auf einer weiteren Stärkeeinlagerung, sodass auch die Kolbenanteile hier noch stärker ansteigen.

In den Niederungslagen brechen erste totreife Bestände, die früh unter Trockenstress standen, langsam zusammen. Sind es anfänglich nur abgebrochene Fahnen, knicken die Pflanzen jetzt auch schnell in unteren Stängelbereichen um, was zwangsläufig Ernteverluste zur Folge haben wird. In betroffenen Bereichen ist mittlerweile zunehmend Stängelfäule zu finden, was am rosafarbenen Mycel an den Bruchstellen deutlich zu erkennen ist.

Mehr in LZ 38-2026 ab S. 24.


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