Migräne – weit mehr als „Kopfweh“
Migräne ist die häufigste neurologische Erkrankung und betrifft in Deutschland 14,8 % der Frauen und 6 % der Männer. Täglich können hunderttausende Menschen aufgrund von Migräneattacken nicht ihrer Arbeit nachgehen und leiden unter erheblichen Beeinträchtigungen ihres Privat- und Berufslebens. Informationen rund um diese Volkskrankheit liefert der siebte Teil unserer Serie zur Frauengesundheit.
Angela (52) hat das Treffen mit den LandFrauen für heute abgesagt. Sie spürt, dass sich wieder ihre Migräne ankündigt und sorgt so gut es geht vor. Sie weiß, wenn der Anfall sich erst richtig breit macht, dann kann sie nur noch still in einem verdunkelten Raum im Bett liegen. Angela leidet seit rund 30 Jahren unter Migräne.
Wer nicht betroffen ist, kann sich kaum vorstellen, was das für die Lebensqualität bedeutet. Eine Migräne ist nicht „einfach nur Kopfweh“, sondern eine neurologische Erkrankung. Doch selbst viele Betroffene wissen das nicht.
Ulrike Kossessa
Mehr in LZ 30-2026 ab S. 66.
