Mit Knollen-Kompetenz ins Amt
Marina Holland ist die 24. Rheinische Kartoffelkönigin
„Ich schreibe meine Bachelorarbeit über Phytophthora und die Möglichkeiten, den Erreger mit biologischen Mitteln wie Wasserstoffperoxid oder Zinknanopartikeln zu reduzieren“, erklärt Marina Holland, die zurzeit Agrarwissenschaften an der Universität Bonn studiert. Wenn sie nicht gerade in ihrer Studentenwohnung am Schreibtisch sitzt oder Ballett tanzt, verbringt sie jede freie Minute auf dem Betrieb ihrer Eltern in Alpen im Kreis Wesel. „Ich bin am liebsten auf dem Acker, auf dem Trecker“, erzählt die junge Frau. Sie und ihre Familie bewirtschaften insgesamt knapp 100 ha. Auf 9 ha werden Speisekartoffeln angebaut: von ganz frühen Sorten bis zur Lagerware, die direkt vermarktet wird. Darüber hinaus bauen sie Mais, Getreide und Zuckerrüben an. „Wir hatten bis letztes Jahr im Januar noch Milchkühe, die haben wir abgegeben. Jetzt steht nur noch ein bisschen Nachzucht auf dem Hof“, berichtet sie.
kj
Mehr in LZ 22-2026 ab S. 52.
