05.08.2026

Wintergerste – Wetter bestimmte die Ernte

Foto: Johannes Roeb

Wie fielen die Erträge zur Wintergerste in diesem Jahr aus? Johannes Roeb und Heinz Koch, Landwirtschaftskammer NRW, stellen die Ergebnisse der Landessortenversuche vor und geben Empfehlungen.

Die nordrhein-westfälische Anbaufläche von Wintergerste erholte sich zur Ernte 2026 deutlich und lag mit etwa 140 000 ha auf dem höchsten Niveau seit 2020. Die gemeldeten Erträge schwankten von mäßig bis leicht überdurchschnittlich und hingen stark von der Sorte, dem Standort und der Witterung ab.

Aussaat und Entwicklung

Die Aussaat der Wintergerste erfolgte unter oftmals guten Bedingungen. Der anschließend milde, nicht zu feuchte Herbst förderte die Jugend- und Wurzelentwicklung. Aufgrund des geringen Blattlausdrucks war der Einsatz von Insektiziden nur selten erforderlich. Auch auf nicht behandelten Flächen blieb ein Befall mit Gelbverzwergungsviren (GVV) fast immer aus.

Mehr in LZ 32-2026 ab S. 16.


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