Ob selbst vom Coronavirus betroffen oder nicht, die Corona-Krise hat Auswirkungen auf die Landwirte im Rheinland. Die LZ hat sich umgehört, wie es auf den Höfen aussieht:  „Ich spüre auf unserem Hof noch nicht viel von der Corona-Krise. Allerdings haben wir einen Hamstereinkauf für unsere Kühe gemacht“, sagt Milchviehhalterin Jessica Krebbing aus Hamminkeln. „Es ist eine Katastrophe“, sagt Stephan Kisters, Spargelanbauer aus Walbeck und Vorsitzender der Spargelbaugenossenschaft Walbeck, angesichts der fehlenden Saisonarbeitskräfte. „Im Hofladen haben wir rund 30 % mehr Kunden. Die Kunden machen auch hier Hamsterkäufe. Das artet leider ziemlich aus. Jeder kauft das Doppelte der üblichen Menge. Wenn sonst der Kartoffelsack nicht klein genug sein konnte, stehen viele Kunden jetzt vor den Kartoffeln und fragen sich, wie viele große Säcke sie einkaufen sollen“, hat Direktvermarkter, Geflügelhalter und Ackerbauer Wilhelm Püllen aus Nörvenich beobachtet. „Wir – Politik, Gesellschaft und Bauern – müssen jetzt Ruhe bewahren und uns auf die regionale Lebensmittelerzeugung mit unseren hohen Standards konzen­trieren. Gerade jetzt zeigt sich, wie wichtig ein hoher Selbstversorgungsgrad mit Lebensmitteln im eigenen Land ist“, meint Dr. Karl-Otto Ditges aus Euskirchen. Die kompletten Statements lesen Sie hier.

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